Tesamorelin Ampulle (5 mg)

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Highlights
  • Hochreines Tesamorelin (99 % Reinheit) als gefriergetrocknetes Pulver
  • Synthetisches GHRH(1-44)-Analogon mit erhöhter enzymatischer Stabilität gegenüber DPP-IV
  • Laut Studien relevant für pulsatile GH-Sekretion, IGF-1-Signalwege und hypothalamisch-hypophysäre Regulation
  • GHRH-Analogon mit Phase-III-Studiendaten – umfangreichste klinische Evidenzbasis seiner Klasse
Wirkung & Eigenschaften

Tesamorelin kaufen: Forschungsstand und Eigenschaften des stabilisierten GHRH-Analogons

Tesamorelin ist ein synthetisches GHRH-Analogon, das die vollständige 44-Aminosäuren-Sequenz von nativem humanem GHRH trägt und durch eine trans-3-Hexensäure-Gruppe am N-Terminus modifiziert wurde. Diese Modifikation verleiht dem Peptid Resistenz gegenüber dem Abbauenzym Dipeptidylpeptidase-4 (DPP-IV), das natives GHRH innerhalb weniger Minuten degradiert. Im Unterschied zur exogenen Wachstumshormongabe wirkt Tesamorelin upstream – es stimuliert die Hypophyse zur Freisetzung von endogenem Wachstumshormon über den GHRH-Rezeptor und erhält dabei die physiologischen Rückkopplungsschleifen der hypothalamisch-hypophysären Achse. In Kombination mit GHS-R1a-Agonisten wie Ipamorelin oder GHRP-6 werden synergistische GH-Pulse über zwei unabhängige Rezeptorwege erforscht.

Tesamorelin – Stabilisiertes GHRH-Analogon mit klinischer Evidenzbasis

Tesamorelin wurde entwickelt, um die schnelle enzymatische Degradation von nativem GHRH durch DPP-IV zu überwinden. Die trans-3-Hexensäure-Gruppe am N-Terminus schützt das Peptid vor dem Abbau und verbessert gleichzeitig die Bindungsaffinität am GHRH-Rezeptor auf pituitären Somatotrophen. Im Vergleich zu nativem GHRH, dessen Halbwertszeit in vivo bei etwa 5–7 Minuten liegt, erreicht Tesamorelin eine für Forschungszwecke relevante Wirkdauer. Mit Phase-III-Studiendaten besitzt es die stärkste klinische Evidenzbasis unter den GHRH-Analoga. ― Falutz J et al. (2007): „Metabolic effects of a growth hormone-releasing factor in patients with HIV” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17804842/)

Tesamorelin und die hypothalamisch-hypophysäre GH-Achse – Forschungsüberblick

Ein wissenschaftlich zentrales Merkmal von Tesamorelin ist die Erhaltung physiologischer Regulationsmechanismen der GH-Achse: Da das Peptid upstream an der Hypophyse wirkt, bleiben die Somatostatin-vermittelte Inhibition und andere hypothalamische Rückkopplungsschleifen intakt. Dies unterscheidet GHRH-Analoga grundlegend von exogener GH-Gabe und macht Tesamorelin zu einem Forschungswerkzeug für die Untersuchung pulsatiler GH-Sekretionsmuster. Nachgelagerte IGF-1-Veränderungen werden in Studien als Messgröße für die Achsenaktivierung genutzt. ― Clemmons DR et al. (2011): „Tesamorelin, a growth hormone-releasing factor analog, improves liver histology in patients with nonalcoholic fatty liver disease” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21766455/)

Tesamorelin in der Stoffwechsel- und Adipositasforschung

Tesamorelin wurde ursprünglich im Kontext HIV-assoziierter Lipodystrophie erforscht, bei der reduzierte GH-Spiegel mit viszeraler Fettakkumulation assoziiert sind. Randomisierte kontrollierte Studien untersuchten Einflüsse auf Körperzusammensetzungsparameter und metabolische Marker. Darüber hinaus wird das Peptid im Kontext nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) sowie neuroendokriner Alterungsprozesse erforscht. Therapeutische Schlussfolgerungen für andere Indikationen lassen sich aus dem aktuellen Forschungsstand nicht ableiten. ― Stanley TL et al. (2012): „Effects of tesamorelin on non-alcoholic fatty liver disease in HIV-infected patients” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22312133/)

Häufige Fragen zum Produkt

Antworten zu Tesamorelin Ampulle (5 mg).

Worin unterscheidet sich Tesamorelin von anderen GHRH-Analoga wie Sermorelin oder CJC-1295?

Tesamorelin verfügt über die umfangreichste klinische Datenbasis aller synthetischen GHRH-Peptide, einschließlich randomisierter kontrollierter Phase-III-Studien. Die N-terminale trans-3-Hexensäure-Modifikation verbessert sowohl die enzymatische Stabilität als auch die Rezeptorbindungsaffinität gegenüber nativem GHRH.

Wie unterscheidet sich Tesamorelin mechanistisch von GHRP-Peptiden wie GHRP-2 oder GHRP-6?

Tesamorelin wirkt am GHRH-Rezeptor auf Hypophysen-Somatotrophen, während GHRP-Peptide den Ghrelin-Rezeptor (GHS-R1a) adressieren. Beide Wege konvergieren auf Hypophysenebene und werden in Kombinationsprotokollen auf synergistische Effekte untersucht.

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