SS-31 Ampulle (25 mg)
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- Hochreines SS-31 / Elamipretide (99 % Reinheit) als gefriergetrocknetes Pulver
- Synthetisches Tetrapeptid mit selektiver Anreicherung an der inneren Mitochondrienmembran
- Laut Studien relevant für mitochondriale Bioenergetik, Cardiolipin-Stabilisierung und oxidativen Stress
- Gegenstand klinischer und präklinischer Forschung im Kontext mitochondrialer Dysfunktion und Alterungsprozesse
Forschungsstand und Eigenschaften des mitochondrienzielenden Szeto-Schiller-Peptids
SS-31 ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Klasse der Szeto-Schiller-Peptide, das aufgrund seiner alternierenden kationischen und aromatischen Seitenketten charakteristische membranaktive Eigenschaften aufweist. In Studien reichert sich das Peptid 1000- bis 5000-fach an der inneren Mitochondrienmembran an – ohne Abhängigkeit von elektrochemischen Gradienten. Als diskutierter Mechanismus gilt die selektive Interaktion mit Cardiolipin, einem für die Mitochondrienfunktion essenziellen Phospholipid, das in der inneren Membran konzentriert ist. In zellulären und präklinischen Modellen wurde SS-31 im Kontext von mitochondrialer Membranstabilisierung, Reduktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und ATP-Produktion untersucht. Derzeit laufen klinische Studien unter dem Handelsnamen Elamipretide für verschiedene mitochondriale Erkrankungen.
SS-31 – Mitochondrienzielendes Tetrapeptid in der Bioenergetikforschung
SS-31 (Elamipretide) ist ein synthetisches Tetrapeptid, das sich aufgrund seiner physikochemischen Eigenschaften spezifisch an der inneren Mitochondrienmembran anreichert. Forschungsdaten zeigen, dass das Peptid Cardiolipin – ein für die mitochondriale Atmungskette zentrales Phospholipid – stabilisieren und dadurch die Effizienz der oxidativen Phosphorylierung in experimentellen Modellen beeinflussen kann. In zellulären Studien wurden Zusammenhänge mit reduzierter Lipidperoxidation, verbessertem Membranpotenzial und verminderter ROS-Produktion dokumentiert. ― Mitchell W. et al. (2020): „The mitochondria-targeted peptide SS-31 binds lipid bilayers and modulates surface electrostatics as a key component of its mechanism of action” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32132176/)
SS-31 und kardiale Forschungsmodelle – Überblick zum Forschungsstand
Ein Schwerpunkt der SS-31-Forschung liegt auf kardialen Modellen: Studien untersuchten mögliche Einflüsse auf mitochondriale Stressresistenz in alternden Kardiomyozyten, Protonenleckage sowie ATP-Produktion unter metabolischer Last. Darüber hinaus wird SS-31 im Kontext von Ischämie-Reperfusions-Schäden und Herzinsuffizienzmodellen erforscht. Alle publizierten Daten entstammen präklinischen Modellen sowie frühen klinischen Phasen; abschließende klinische Evidenz steht noch aus. ― Szeto HH (2014): „First-in-class cardiolipin-protective compound as a therapeutic agent to restore mitochondrial bioenergetics” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24636844/)
Antworten zu SS-31 Ampulle (25 mg).
SS-31 reichert sich selektiv an der inneren Mitochondrienmembran an und interagiert dort direkt mit Cardiolipin. Dieser membranspezifische Wirkmechanismus unterscheidet es von konventionellen Antioxidantien, die nicht gezielt in Mitochondrien akkumulieren.
Laut publizierter Literatur wurde SS-31 in präklinischen Modellen zu Herzinsuffizienz, Skelettmuskelatrophie, Ischämie-Reperfusions-Schäden, Nierenerkrankungen, neurodegenerativen Prozessen sowie dem seltenen Barth-Syndrom untersucht. Klinische Studien am Menschen laufen aktuell.




