Selank Ampulle (10 mg)

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Highlights
  • Hochreines Selank (99 % Reinheit) als gefriergetrocknetes Pulver
  • Synthetisches Tuftsin-Derivat mit erhöhter Stabilität gegenüber dem körpereigenen Ausgangspeptid
  • Laut Studien relevant für GABAerge Signalwege, nootrope Mechanismen und immunmodulatorische Prozesse
  • Gegenstand präklinischer und klinischer Forschung im Bereich Neuropharmakologie und kognitiver Regulation
Wirkung & Eigenschaften

Selank kaufen: Forschungsstand und Eigenschaften des synthetischen Neuropeptids

Selank ist ein synthetisches Heptapeptid, das strukturell dem körpereigenen Tetrapeptid Tuftsin ähnelt, durch vier zusätzliche Aminosäuren jedoch eine verlängerte Halbwertszeit und höhere Stabilität aufweisen soll. In präklinischen und klinischen Studien wurde Selank im Kontext GABAerger, dopaminerger und serotonerger Neurotransmittersysteme untersucht. Diskutiert wird unter anderem eine allosterische Modulation des GABA-A-Rezeptors über einen Mechanismus, der sich von klassischen Benzodiazepinen unterscheidet. Daneben wird das Peptid hinsichtlich möglicher Einflüsse auf die Enkephalin-Degradation sowie auf die Expression von BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) erforscht.

Selank – Neuropeptid in der GABAergen Forschung

Selank ist ein synthetisches Tuftsin-Derivat, das seit den 1990er-Jahren vorwiegend in russischen und internationalen Forschungseinrichtungen untersucht wird. In vitro-Bindungsstudien deuten darauf hin, dass Selank die GABA-A-Rezeptor-Aktivität über allosterische Mechanismen modulieren kann – abseits der klassischen Benzodiazepin-Bindungsstelle. Transkriptomanalysen legen zudem nahe, dass das Peptid die Expression von bis zu 52 Genen mit Bezug zur GABA-Signalisierung beeinflussen könnte, was Gegenstand laufender Forschung ist. ― Kolomin T. et al. (2013): „The influence of Selank on the expression of genes of the GABAergic system of the brain of rats” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24511620/)

Selank und kognitive Funktion – Nootroper Forschungsüberblick

Neben GABAergen Mechanismen wird Selank im Kontext nootroper Prozesse erforscht. Studien untersuchten mögliche Einflüsse auf BDNF-Hochregulation, synaptische Plastizität und die Balance von Neurotransmittersystemen. Darüber hinaus wird das Peptid hinsichtlich einer möglichen Hemmung der Enkephalin-Degradation diskutiert – einem Mechanismus, der in der Forschung mit natürlichen anxiolytischen Prozessen in Verbindung gebracht wird. ― Zozulja A.A. et al. (2008): „Efficacy and possible mechanisms of action of a new peptide anxiolytic selank in the therapy of generalized anxiety disorders” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18693538/)

Selank und Immunmodulation – Stand der Forschung

Selank wird aufgrund seiner strukturellen Verwandtschaft mit Tuftsin auch im Bereich der Immunforschung untersucht. Studien dokumentierten mögliche Einflüsse auf T-Helferzellen, monoaminerge Neurotransmitter sowie Interleukin-6-Signalwege. Darüber hinaus wurden in präklinischen Modellen Zusammenhänge mit Interferon-Sekretion beobachtet. Die vorliegenden Daten entstammen überwiegend präklinischen Modellen sowie russischen klinischen Studien; eine breitere internationale Validierung steht noch aus. ― Uchakina O.N. et al. (2008): „Immunomodulatory effects of selank in patients with anxiety-asthenic disorders” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19140298/)

Häufige Fragen zum Produkt

Antworten zu Selank Ampulle (10 mg).

In welchen Forschungsbereichen wird Selank untersucht?

Selank wird vor allem in den Bereichen GABAerge Signalgebung, nootrope Mechanismen, Stressphysiologie und Immunmodulation erforscht. Studien untersuchten zudem mögliche Einflüsse auf Neurotransmittersysteme und Genexpression in neuronalen Zellen.

Wie unterscheidet sich Selank von Tuftsin?

Selank leitet sich strukturell von Tuftsin ab, enthält jedoch vier zusätzliche Aminosäuren, die laut Forschungsliteratur mit einer verlängerten Halbwertszeit und verbesserter Stabilität assoziiert werden. Tuftsin selbst wird als Immunstimulans erforscht.

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