Ipamorelin Nasenspray
4 vorrätig
- Flüssiges Ipamorelin (NNC 26-0161) in der Sprayflasche
- Selektive agonistische Wirkung auf den Ghrelin-Rezeptor
- Laut Datenlage ohne signifikante Auswirkungen auf den Cortisol- und den Prolaktinspiegel
- Nichtinvasive Alternative zu injizierbaren Darreichungsformen
Ipamorelin Nasenspray kaufen: Wirkung und Eigenschaften des sprühfertigen GHRPs
Ipamorelin ist ein selektiv wirksames wachstumshormonfreisetzendes Peptid (Growth Hormone Releasing Peptide), das in den 1990er-Jahren entwickelt wurde. Anders als zuvor entwickelte GHRPs scheint es so gut wie keinen Einfluss auf stressassoziierte Hormone zu haben, sondern stimuliert primär die Wachstumshormon-Freisetzung. Charakteristisch ist dabei eine pulsatile Signalgebung, die laut Datenlage in schubartigen Spiegelerhöhungen – statt in einem kontinuierlich höheren HGH-Spiegel – resultiert. Dieses Wirkprofil ist für die Forschung besonders interessant, da solche Schübe der natürlichen Sekretionsdynamik entsprechen.

Imitiert das „Hungerhormon“ Ghrelin
Ipamorelin ist ein relativ neues Wachstumshormon-Sekretagog; die Forschung an solchen Mitteln begann bereits in den 1960er-Jahren. Indem Ipamorelin sich an den Growth Hormone Secretagogue Receptor (GHS-R1a) bindet – denselben Rezeptor, an den sich auch Ghrelin bindet –, agiert es ähnlich wie das „Hungerhormon“. In Studien führte Ipamorelin entsprechend zu einer deutlichen Steigerung der Wachstumshormon-Freisetzung, und zwar ohne parallel dazu die Ausschüttung von ACTH (Adrenocorticotropin) oder Cortisol zu forcieren¹. Das macht es für die Erforschung von HGH-assoziierten Effekten besonders attraktiv.
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1. K. Raun et al. (1998): “Ipamorelin, the first selective growth hormone secretagogue” (https://doi.org/10.1530/eje.0.1390552)
Anstieg der fettfreien Körpermasse
Wachstumshormon wird natürlicherweise in Schüben ausgeschüttet, vor allem während des Tiefschlafs. Studien zeigen, dass diese pulsatile Freisetzung bestimmte physiologische Effekte – wie z. B. den Abbau von Körperfett – effektiver anregt als eine dauerhaft erhöhte HGH-Basislinie². Da Ipamorelin in Humanstudien solche HGH-Schübe erzeugte (dosisabhängig), ist davon auszugehen, dass es einen deutlichen lipolytischen Effekt hat. In Tiermodellen bewirkte Ipamorelin zudem einen Anstieg der fettfreien Körpermasse³.
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2. E Cersosimo et al. (1996): “Effects of ulsatile delivery of basal growth hormone on lipolysis in humans” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8760089/)
3. L. Jiménez-Reina (2002): “Influence of chronic treatment with the growth hormone secretagogue Ipamorelin, in young female rats: somatotroph response in vitro” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12168778/)
Antworten zu Ipamorelin Nasenspray.
Wahrscheinlich nicht. Die nichtinvasive Verabreichung kann für spezielle experimentelle Protokolle unkomplizierter sein; pharmakokinetische Unterschiede sind aber möglich. In aller Regel ist bei anderen Formen als der Injektionsform eine höhere Dosis nötig, um dieselben Effekte zu erzielen.
In Studien führte Ipamorelin jedenfalls nicht zu medizinisch relevanten Erhöhungen der entsprechenden Spiegel.
Da beide Substanzen auf den Ghrelin-Rezeptor wirken, würde der kombinierte Einsatz wahrscheinlich keinen großen Nutzen bringen. In der Biohacker-Szene wird eher eine Kombination mit CJC-1295 diskutiert.
Klinische Humanstudien zu einer längerfristigen Ipamorelin-Anwendung wurden bisher nicht publiziert. Die vorhandene Evidenz beschränkt sich auf Phase‑1/2‑Studien.
Ja. Ipamorelin steht auf der Verbotsliste der WADA.
Davon ist nicht auszugehen. Das Pharma-Unternehmen Novo‑Nordisk, das Ipamorelin entwickelt hat, scheint die Forschung daran eingestellt zu haben.






