IGF-1 LR3 Ampulle (1 mg)
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- Hochreines IGF-1 LR3 (99 % Reinheit) als gefriergetrocknetes Pulver
- Modifiziertes IGF-1-Analogon mit verlängerter Halbwertszeit (ca. 20–30 Stunden)
- Laut Studien relevant für Muskel-, Knochen- und Bindegewebsforschung sowie Stoffwechselprozesse
- Gegenstand präklinischer Forschung im Kontext zellulärer Proliferation, Differenzierung und Proteinsynthese
IGF-1 LR3 kaufen: Forschungsstand und Eigenschaften des modifizierten Wachstumsfaktor-Analogons
IGF-1 LR3 – kurz für „IGF-1 Long Arg3″ – ist ein synthetisches Analogon des humanen Insulin-like Growth Factor 1. Die strukturellen Modifikationen verlängern die Wirkdauer und reduzieren die Bindung an IGF-Bindungsproteine, was seine funktionelle Aktivität in Forschungsmodellen erhöht. In experimentellen Zellkulturmodellen bindet das Peptid selektiv an den IGF-1-Rezeptor (IGF-1R) und aktiviert nachgelagerte Signalwege wie PI3K/Akt und MAPK/ERK – Signalrouten, die in der Regulierung von Wachstum, Proliferation und Zellüberleben in verschiedenen Gewebemodellen eine zentrale Rolle spielen. In skelettmuskulären Forschungsmodellen wurde IGF-1 LR3 im Kontext von Satellitenzell-Aktivierung, Muskelfaserdifferenzierung sowie altersbedingtem Muskelabbau untersucht.
IGF-1 LR3 – Struktur und Mechanismus eines modifizierten Wachstumsfaktor-Analogons
IGF-1 LR3 ist eine synthetisch modifizierte Variante des natürlich vorkommenden IGF-1 mit einer verlängerten Halbwertszeit von ca. 20–30 Stunden. Das Peptid aktiviert in experimentellen Modellen die Signalwege PI3K/Akt und MAPK/ERK – zentrale Regulatoren von Zellwachstum, Proliferation und Überleben in verschiedenen Gewebetypen. Aufgrund dieser Eigenschaften gilt IGF-1 LR3 als etabliertes Werkzeug in kinetischen Zellstudien und Langzeitanalysen in vitro. ― Philippou A. et al. (2007): „Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) and the IGF-1 receptor in skeletal muscle” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17459185/)
IGF-1 LR3 in der Muskel- und Gewebeforschung
Präklinische Studien dokumentierten, dass IGF-1-Überexpression in Tiermodellen altersbedingtem Muskelabbau entgegenwirkte und die Erholung nach Verletzungen beeinflusste. In Myozyten-Modellen wurden zudem Zusammenhänge zwischen IGF-1 LR3 und Proteinsyntheserate sowie GLUT4-Translokation – einem Mechanismus der zellulären Glukoseaufnahme – untersucht. Die verlängerte Halbwertszeit ermöglicht dabei anhaltende Rezeptorstimulation ohne wiederholte Dosierung in Kulturansätzen. ― Foulstone E. et al. (2005): „Insulin-like growth factor ligands, receptors and binding proteins in cancer” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15777899/)
Antworten zu IGF-1 LR3 Ampulle (1 mg).
IGF-1 LR3 bindet den IGF-1-Rezeptor mit einer etwa 2–3-fach höheren Affinität als natives IGF-1. Die reduzierte Bindung an IGF-Bindungsproteine ermöglicht direktere Rezeptor-Ligand-Interaktionen in zellbasierten Studien und erlaubt längere Beobachtungszeiträume ohne rasche Degradation.
Studien mit IGF-1 LR3 fokussieren sich auf Proteinsynthese, Aminosäureaufnahme und zelluläre Reparaturmechanismen in Geweben wie der Skelettmuskulatur. Darüber hinaus wird das Peptid im Kontext metabolischer Prozesse und Zellüberlebenswege erforscht.




